Mittwoch, 12. Oktober 2016

Der Kindgerechte Garten

Unsere Kinder in der Watte Wolke

Der Garten wird von vielen Menschen als die Oase im Stressigen Alltag gesehen. Das ist was ganz wertvolles. Viele Menschen möchten gerne ihrem Garten auch in die Kindgerechte Spieloase umwandeln. Dazu werden alle Gehölze aus dem Garten verbannt die in irgendeiner Weise für die Kleinen eine Gefahr darstellen können. Ob es Dornen oder Stacheln sind, oder Giftige Teile eine Pflanze, oder Beeren. Dann wird nach einer Alternative gesucht. Diese darf dann natürlich ihr Laub nicht abwerfen. Das würde ja Dreck verursachen. Und so weiter. Aus der Praxis heraus kann ich noch viel mehr darüber erzählen. Es macht mich sehr wütend, dass unser Kinder nicht mehr zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen erzogen werden. Das sie verhätschelt und verpäppelt werden. Mama und Papa fahren die Kleinen bis ins letzten Teeniealter überall hin. Das die Sprösslinge sich nur nicht verausgaben. - Aber ich schweife ab- das Thema macht mich echt wütend. 
Dann wird auch fleißig tolle Putzmittel gekauft, damit die Bude auch steril ist und bloß keine Keime in der Wohnung zu finden sind. Das suggeriert uns ja auch die Werbung. Reinlichkeit- Sauberkeit- alles toll! Schöne heile Welt. 
Und was ist das große Übel an der Sache. 
Unsere Kinder werden krank. Sie können keine Abwehrkräfte mehr bilden, da sie ja so steril gehalten werden. Im Garten dürfen Sie nicht mit schmutzigen Händen einen Apfel essen, ach du liebe Zeit er ist ja auch nicht abgewaschen. Sie könnte ja auch beim Spielen ausrutschen und sich dann an einem Rosenbusch verletzten. Oder an der Brennesel verbrennen. Mein Gott, wie oft bin ich damals über des Bauen Stacheldraht geklettert, habe mir die Hose (damals hatten wir alle diese Schlaghosen an) aufgerissen und bin dann noch in die Brenneseln gefallen.
Und... Hilfe ich lebe noch! Mir geht es gut, habe keine Allergien und ich weiß auch nicht. 
Aber der kindgerechte Garten, ist das nicht der Garten, in dem man dem Kind die Schönheit und Vielfältigkeit der Natur beibringt. Was Mutter Natur alles zu bieten hat. Die Beeren für die Vögel, warum eine Pflanze Stacheln hat, warum manche Beeren für uns Menschen genießbar und manche es nicht sind. All das sollten Kinder lernen. Denn was ist wenn sie in einem anderen Garten mal spielen und dieses nie kennengelernt haben, die Versuchung ist groß. Und dann ist das Kind in den Brunnen gefallen. 
Kinder müssen lernen mit der Gefahr umzugehen. Das ist das Leben. Wenn wir unsere Kinder da nicht darauf vorbereiten, wie sollen sie es dann im Leben zurecht komme?

Donnerstag, 2. Juni 2016

Was für ein Wetter!

Seit gestern haben wir den Meterologischen Sommeranfang.
Dieser Sommer beginnt mit Hagel, Tornados und Starkregen.
Meine Güte
... und wieder sind viele Menschen betroffen, müssen um Ihre Existenz kämpfen und sogar um Ihr Leben.
Das ist keine Klimaveränderung?
... das kann mir doch keiner erzählen!
Ich denke wir sind mitten drin und wir müssen uns auf mehr gefasst machen.
Wenn ich mit Kunden darüber spreche, dann berichten sie mir auch immer wieder, dass sie nicht  glauben das das normal ist.
Aber wo sollen diese Wassermassen so schnell hin, wir hatten auch gestern, das Problem, das es unglaublich viel Regen bei uns gegeben hat und unser Folientunnel mit den Pflanzen darin überschwemmt war. Auf der Straße lief das Wasser wie in einem Bach.
Unser kleiner Hausbach war so laut, dass man meinen könnte, man stehe an einem rauschendem Fluß. Das Wasser sucht sich seinen Weg.
Wenn ich auf unserer Felder geschaut habe, dann konnte ich sehen, dass diese das Wasser gut aufnehmen konnten und auch in meinem Garten war der Rasen gut nass. Mein Vorgarten, der immer noch keine neue Bepflanzung bekommen hat, hat das viele Wasser gut aufgenommen.
Unsere Erde kann einiges an Wasser schlucken, bis der Boden gesättigt ist mit Regen, dass dauert.
Aber dadurch das viele Menschen Ihre kleine Oase in Schotterwüsten verwandeln, kann das Wasser nicht so schnell einsickern. Denn das Kleinstlebewesen kann den Boden nicht mehr belüften, es können sich dadurch keine neuen Gänge mehr bilden, damit das Wasser schnell in den Boden einsickert.
... und das Wasser sucht sich dann den Weg mit dem geringsten Widerstand.
Vielleicht läuft es in den Keller oder einfach nur auf die Straße und dann in die volle Kanalisation.
Was ich eigentlich sagen möchte, ist das es nicht geht das wir um uns herum alles zu betonieren. Gerade um unsere Haus herum. Es ist doch herlich im Garten sitzen zu können und die Kühle eines Baumes zu genießen. Die blühenden Sträucher und Stauden zu bestaunen.
Was für eine wunderschöne Blütenpracht.
... die vielen Insekten
... die tollen Vögel
und vieles mehr

Montag, 16. Mai 2016

73000 qm Täglich!


Ein sehr guter Artikel vom Bund Deutscher Baumschulen. 
Es ist ein Graus was mit unserer Landschaft passiert. 
Was die Menschen mit ihren Gärten veranstalten. 
Es wird das Kleinklima um sich herum verändert. Es geht Lebensraum für Insekten verloren, ganz zu schweigen von dem Bodenleben und den Vögeln die keinen Wurm mehr aus dem Boden zupfen können. 
Alle wollen den pflegeleichten Garten haben und sehen das Gärtnern als Arbeit an. 
In der heutigen Zeit sollte man das "tun im Garten" als Entspannung und sich wieder erden ansehen.
Es ist was wunderbares, sich Körperlich zu erschöpfen und hinterher zu sehen, was man mit seinen eigenen Händen geschaffen hat.
Das ist was Wertvolles und kann von niemanden genommen werden. Die Belohnung zu sehen was aus der Fläche geworden ist, ist für die Seele sehr wertvoll.  
Lassen sie doch mal ein wenig Unkraut wachsen. 
Auch das Unkraut bedeckt den Boden. 
Verändern sie ihre Einstellung. Es muss nicht alles Perfekt sein. 
Der Mensch will alles Perfekt, die Natur ist Perfekt!

Donnerstag, 7. April 2016

Der mehlige Apfel

Mehlig, so sollte ein Apfel auf keinen Fall sein.
Nein, so was möchte ich ihn auch nicht essen. Wenn ich in den Apfel reinbeiße, dann sollte er lecker, saftig und knackig sein. Das Wasser solle nur so am Kinn runterlaufen und einen Süßsauren Geschmack haben. Niemals sollte er MEHLIG sein! Wenn ich mir vorstelle, ich beiße in einen trockenen mehligen Apfel, dessen Schale schon so fettig ist und nach alten Apfel riecht, dann muß ich mich schütteln. Er soll duften, nach frisch geerntetem grünen Apfel.   Herrlich!
Ich denke so möchte jeder den Apfel haben.
Ist aber nicht so!

Dienstag, 29. März 2016

Keine Beratung - nur Verkauf oder umgekehrt?

"Guten Tag, wir möchten uns mal beraten lassen, wir würden gerne eine Hecke kaufen."
Das ist die Frage, die ich in den letzten Wochen sehr häufig bekomme.
Nur leider ist selten ein Abschluss daraus geworden.
Man hinterfragt sich, was war schlecht an der Beratung, sucht nach Fehlern. Man geht aus dem Gespräch raus und denkt ja prima, die Kunden sind zufrieden und Glücklich, müssen nur noch eine Nacht darüber schlafen und alles wird gut.
Leider wird nichts gut. Die Kunden kommen nicht wieder.
Nur Beratung - kein Verkauf!
So können die Fachgeschäfte nicht überleben.
Ein Fotogeschäft hat eine Beratungspauschale eingeführt, die verrechnet wird wenn es zu einem Auftrag kommt.
Soll so was jetzt überall eingeführt werden, damit man die Kunden an sich bindet?

Ein merkwürdiges Beispiel:
Wir werden zu einem Kunden gerufen, es soll sein Obstbaum geschnitten werden.
Als wir in dem Garten des Kunden sind, fragt uns der Kunde, was wir wohl davon halten, er hat sich eine Kirschlorbeerhecke im Baummarkt bestellt.
Jetzt sollen wir eine Beratung dazu machen? Kostenlos?



Sonntag, 13. März 2016

Hortensien schneiden, immer wieder eine Frage!

Da habe ich gedacht, ich mache mal ein Video über den Hortensienschnitt. Das ist immer wieder eine große Frage, denn bei diesen vielen verschieden Hortensien Sorten, weiß eingentlich keiner mehr so genau wie, was und warum geschnitten wird. Also viel Spaß mit dem Video!

Mittwoch, 2. März 2016

Jetzt schon Rosen schneiden?

Ich bin in den letzten Tagen öfters von Kunden angerufen worden, ob man jetzt schon Rosen schneiden kann.
Meine Antwort: "Nein!"
Das kann gut gehen, aber auch sehr gefährlich werden.
Warum?

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